Ein Abriss der Geschichte unserer Pfarre

In der langen und im wahrsten Sinne des Wortes bewegten Geschichte dieses Gotteshauses
hat es viele Veränderungen gegeben, nicht nur bauliche sondern auch örtliche,
was sicher einzigartig unter den Kirchen der Stadt Wien ist. Bis 1906/07 stand
dieser Sakralbau nämlich an der Mariahilferstraße und erst seit 1907
befindet er sich an seinem heutigen Platz in der Windmühlgasse.
| 1290 | wird die Laimgrube erstmals erwähnt. |
| 1343 | erste urkundliche Erwähnung einer Bürgerspitalskapelle zu Ehren der Heiligen Theobald und Katharina. |
| 1349 | gründet Johanna von Pfirt hier ein "adeliges Spital oder Seelenhaus" |
| 1354 | wird das Spital durch Rudolf IV., den Stifter, in ein Frauenkloster umgewandelt |
| 1451 | Johannes Capistran gründet in diesem Gebäude das erste österreichische Franziskanerkloster |
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| 1529 | werden bei der erste Türkenbelagerung Kirche und Kloster zerstört. |
| 1621 | Ratsherr Ulrich Khertenkalch errichtet eine Kapelle zu Ehren des Hl. Theobald. |
| 1661 | die Beschuhten Karmeliter errichten wieder ein Kloster. |
| 1683 | während der zweiten Türkenbelagerung werden Kloster und Kapelle wieder zerstört. |
Geschichte der heutigen Kirche
| 1687 | werden das Kloster und die Kirche wieder aufgebaut. |
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| 1733 | erhält die Kirche erst ihre barocken Türme mit den zwiebelförmigen Turmhelmen. Aus dieser Zeit stammt auch beinahe die gesamte barocke Inneneinrichtung der heutigen Kirche. |
| 1783 | wird aus der Kirche St. Josef auf Anordnung Kaiser Josefs II. eine Pfarrkirche. |
| 1797 | wird die Karmeliter-Niederlassung aufgehoben. |
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| 1804 | wird aus dem Klostergebäude eine Besserungsanstalt für jugendliche Adelige. |
| 1856 | erbittet Kardinal Josef Othmar von Rauscher, das leerstehende Klostergebäude von Kaiser Franz Josef I., um darin ein Knabenseminar einzurichten. |
| 1881 | wird das Knabenseminar nach Hollabrunn verlegt und die Gemeinde Wien wandelt das Klostergebäude in ein Polizeigefangenenhaus um. |
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| 1905 | kommt es zu einer Vereinbarung mit der Gemeinde Wien, dass die Laimgrubenkirche als Stilkopie an einem weniger verkehrsbehindernden Platz neu gebaut werden soll. |
| 1906 | Grundsteinlegung für die Kirche am 5. Mai an ihrem heutigen Platz in Anwesenheit von Kaiser Franz Josef I. |
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| 1907 | feierliche Weihe des neuen Gotteshauses am 5. Oktober. |
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| 1968 | wird mit dem Umbau der Krypta begonnen. |
| 1999 | bricht am 12. Juli ein Brand in der Kreuzkapelle hinter dem Chor aus. |
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| 2000 | findet die offizielle Wiedereröffnung der Kirche durch die Pfarrgemeinde statt. |
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